Die Varianten
Mäxchen wurde mündlich weitergegeben, und jeder Tisch hat seine Hausregeln. Einigt euch vor dem Spiel auf diese Punkte.
Umgekehrte Pasche
In vielen Versionen, auch bei Board Game Arena, ist nicht der Sechserpasch der beste, sondern der Einerpasch: Direkt nach der 21 kommen 11, 22, 33 und so weiter bis 66.
Blind weitergeben
Statt zu würfeln, gibst du den Becher ungesehen weiter und sagst denselben oder einen höheren Wert an. Ab jetzt gilt der Wurf als deiner. Praktisch, wenn dein Vorgänger niedrig angesagt hat und du jemanden weiter hinten in die Klemme bringen willst.
Kleines Mäxchen
Die 31, sonst der niedrigste Wurf, wird zum zweitbesten nach der 21.
Joker 32
An manchen Tischen hat die 32 eine Sonderrolle, etwa als Joker. Eine einheitliche Regel gibt es nicht: vorher absprechen.
Augen zusammenzählen
Bei Würfen, die keine Pasche sind, zählt die Augensumme: 62 und 53 sind beide 8 wert. Pasche bleiben gesondert.
Gleich statt höher
Man darf auch denselben Wert ansagen wie der Vorgänger, nicht nur einen höheren. In dieser Variante ist blindes Weitergeben verboten.
Wie viele Leben
Die klassische Version gibt jedem 6; viele schnelle Partien, auch die auf Lizumo, spielen mit 3. Auch die Mäxchen-Strafe schwankt: Mal kostet ein echtes Mäxchen zwei Leben, mal eines.
Wer eröffnet die Runde
Je nach Tradition eröffnet, wer gerade verloren hat, oder der nächste Spieler. Bei Lizumo eröffnet der Verlierer.